
Wenn im Bereich „Erweitert“ die Option Erweiterte Werkzeuge einblenden ausgewählt ist, ist der Bereich „Audio“ > „Allgemein“ mit folgenden Einstellungen verfügbar:

Markierungsfeld „Warnhinweis bei Überlastung der Audio-Engine“: Ist diese Option aktiviert, wird bei einer Überlastung ein Warnhinweis angezeigt. Ist sie deaktiviert, wird die Wiedergabe einfach angehalten, ohne dass ein Hinweis angezeigt wird.
Einblendmenü „Samplegenaue Automation“: Bestimmt, ob oder welche Parameter mit Sample-Genauigkeit automatisiert werden. Dieser Automationstyp ist sehr prozessorintensiv. Sie erfordert eine höhere Systemleistung, was möglicherweise die Performance beeinflusst (abhängig von der Art deines Projekts und der zur Verfügung stehenden Computerleistung). Dies geschieht am ehesten in sehr „intensiven“ Projektbereichen, wo viele Software-Instrumente und Effekte verwendet werden. Logic Pro bietet drei Einstellungen:
Aus: Erfordert die geringste Computerleistung für die Wiedergabe von Automation. Die Automation ist in diesem Modus weniger präzise.
Volume, Pan, Sends: Nur diese Parameter werden samplegenau automatisiert.
Volume, Pan, Sends, Plug-In-Parameter: Alle diese Parameter werden samplegenau automatisiert. Nicht alle Audio Units-Plug-Ins können auf diese Art automatisiert werden.
Einblendmenü „Automatische Buszuweisung verwendet“: Wähle, ob die automatische Buszuweisung alle Busse oder nur Busse oberhalb einer bestimmten Zahl (in Vielfachen von acht) verwenden soll.
Markierungsfeld „Software-Monitoring“: Aktiviert oder deaktiviert das Software-Monitoring. In den meisten Fällen sollte diese Option aktiviert bleiben (Standard).
Hinweis: Wenn das Software-Monitoring aktiviert ist, wird das Audiosignal über die Software verarbeitet: Eine gewisse hörbare Verzögerung (meist als Latenz bezeichnet) ist dabei unvermeidlich.
Wenn du das Aufnahmesignal über dein Mischpult abhörst oder dein Audio-Interface ein Hardware-Monitoring ermöglicht, solltest du diese Option ausschalten.
Feld „Eingang-Monitoring nur für ausgewählte Spur sowie Spuren, die für die Aufnahme aktiviert sind“: Aktiviert oder deaktiviert das Software-Monitoring für die aktive Spur im Bereich „Spuren“. Dieses Markierungsfeld ist standardmäßig aktiviert. Mit dieser Option kannst du eingehende Audiosignale während der Wiedergabe oder Aufnahme nur für die ausgewählte Spur hören.
Markierungsfeld „Unabhängiger Monitoring-Pegel für Channel-Strips, die für die Aufnahme aktiviert sind“: Ermöglicht die Verwendung eines unabhängigen Monitoring-Pegels für Channel-Strips mit aktivierter Aufnahme. Dieses Markierungsfeld ist standardmäßig deaktiviert. Nachdem du für eine Spur die Aufnahme aktiviert hast, kannst du den gewünschten Pegel mit dem Fader einstellen. Wenn du die Taste „Aufnahme aktivieren“ nicht auswählst, wird wieder der ursprüngliche Pegel hergestellt.
Hinweis: Änderungen am Fader haben keinen Einfluss auf den Aufnahmepegel, sondern beziehen sich nur auf die Abhörlautstärke.
Schieberegler „DIM-Level“: Stellt einen separaten Pegel für die Dim-Funktion ein. Du kannst einen Dim-Pegel von 0 dB bis –30 dB einstellen. Der hier ausgewählte Pegel wird verwendet, sobald über den Master-Channel-Strip der DIM-Schalter aktiviert wird.
Einblendmenü „Plug-In-Latenzausgleich“: Kompensiert Audioverzögerungen, die durch die Verwendung von Plug-Ins entstehen können. Die Kompensierung für den Plug-In-Latenzausgleich (auch Plug-In-Delay-Kompensierung genannt) ist nützlich für Software-Effekt-Plug-Ins und besonders wichtig für DSP (Digital Signal Processing) Accelerator-Hardware (z. B. Produkte von Universal Audio und anderen).
Aktiviere mit dem Einblendmenü den Plug-In-Latenzausgleich wahlweise für Folgendes:
Spuren für Audio- und Software-Instrumente
Alle (Audio-, Instrument-, AUX- und Ausgang-Channel-Strips)
Du kannst den Latenzausgleich auch ausschalten.
Markierungsfeld „Wiedergabevorlauf“: Wenn dieses Feld markiert ist, startet Logic Pro die Wiedergabe bei allen Startbefehlen etwas früher. Der exakte Wert für den Wiedergabevorlauf hängt vom aktuellen Wert für den Latenzausgleich für Plug-Ins ab. Diese Option stellt sicher, dass Transienten, die genau auf die Startposition fallen, korrekt wiedergegeben werden. Wenn diese Option deaktiviert ist, sind Transienten, die genau auf die Startposition fallen, eventuell nicht zu hören oder klingen, als würden sie eingeblendet.
Markierungsfeld „Low-Latency-Modus“ und Schieberegler „Limit“: Um den Low-Latency-Modus zu aktivieren, musst du auf das Markierungsfeld „Low-Latency-Modus“ klicken und den Schieberegler „Limit“ verwenden. Der Schieberegler „Limit“ bestimmt das maximal zugelassene Delay, das durch Plug-Ins erzeugt werden darf, wenn der Low-Latency-Modus aktiviert ist (durch Klicken auf die Taste „Low-Latency-Modus“ in der Steuerungsleiste). Im Low-Latency-Modus wird Audio um die Latenz geroutet, sodass Plug-Ins sicherstellen, dass die maximale Verzögerung, die sich im gesamten Signalfluss der aktuellen Spur summieren kann, unter dem mit dem Limit-Schieberegler eingestellten Wert bleibt. Dies ist nützlich, wenn du ein Software-Instrument spielen möchtest, in dessen Kanalzug mehrere Latenz-verursachende Plug-Ins eingefügt sind.